Als es meiner Canon schwarz vor Augen wurde

Heute schreibe ich mal etwas mehr und es gibt auch 2-3 Foto zu sehen.

Ich musste heute nämlich meine Canon 5D reparieren.

Als ich heute Morgen mit Luca draussen unterwegs war fotografierte ich erwas mit der Canon 5D und dem 85mm 1.8 Objektiv, als ich pölzlich nur noch schwarz durch den Sucher sah. Noch ein weiteres Foto und ich bemerkte das hier etwas nicht stimmt.

Erst dachte ich der Akku hätte bei den Temperaturen aufgegeben und der Spiegel hängt fest, aber der Grund dafür das ich nichts mehr durch den Sucher sah war ein anderer.

Der Spiegel, welcher auf der Spiegelklappe sitzt und das Bild durch das Ibjektiv in den Sucher umlenkt war einfach raus gefallen und lag nun lose im Spiegelkasten.

Ich habe den Spiegel halbwegs wieder richtig hinein gelegt und unsere Gassi Runde ohne weitere Fotos beendet.

Zu Hause habe ich erst mal google und youtube bemüht umInformationen zu dem Problem zu zu finden. Schon nach den ersten paar Suchwörter vervollständigte sich die Suche und ich bekam die ersten Youtube Videos zu dem Problem angezeigt.

Es war wohl ein recht häufig vorkommendes Problem, das sich bei den ersten 5Ds manchmal der Spiegel löste.

Jedenfalls war schnell mit vier Tropfen Sekundenkleber (in Gelform, kann ich nur empfehlen) Abhilfe geschaffen.

Ich habe den Kleber dann noch 2-3 Stunden richtig trocknen lassen und nun funktioniert wieder alles wie vorher.

Beim trocknen darauf achten das der Kleber gut durchlüften kann. Ich habe gelesen, das die Dämpfe ggf. den Sensor beschädigen könnten.

Mit Patex Sekundenkleber Ultra Gelmatic gab es jedenfalls keine Probleme.

Viele Grüße

Norman

President Bill – 20 Watt Modifikation

Heute will ich die 20 Watt Modifikation an der President Bill vorstellen.
President Bill-1370500.jpg

Dazu benötigt man:

  • kleiner Torx oder Schlitzschraubendreher zum Öffnen des Gehäuses
  • kleiner Seitenschneider (Knippex)
  • Spitzzange
  • Lötkolben
  • Lötzinn
  • dünne Drahtbrücke isoliert
  1. Als erstes wird die Unterseite der President Bill geöffnet.
    Dazu entfernt man die 4 Schrauben der Abdeckung und löst ggf. das Kabel zwischen Lautsprecher und Platine.
    Achtung: Die vierte Schraube befindet sich unter dem Aufkleber.
  2. Nun findet man im rechten vorderen Bereich eine Jumperbrücke aus Draht und einen steckbaren Jumper.
    Der steckbare Jumper wird vom inneren Kontakt<->Mitte zum äusseren Kontakt<->Mitte wie auf dem Foto zu sehen umgesteckt. Eine Spitzzange ist hier sehr hilfreich.
    President Bill-1370503.jpg
  3. Als nächstes wird die weiße Drahtbrücke welche mit 2 beschriftet ist unterbrochen. Dazu verwendet man einen kleinen Elektronikseitenschneider.
  4. Zum Schluss muss noch die Brücke Nr. 3 geschlossen werden, da sonst die 20 Watt Modifikation nicht möglich ist.
    Ich habe dafür ein kleines Stück isolierten Draht (keine Litze) auf die passende Länge abgeschnitten und mit einem kleinen 6 Watt Lötkolben aufgelötet. Nimmt man statt der Drahtbrücke einen DIP-Schalter, kann man zwischen 4 Watt und 20 Watt intern wechseln.
    President Bill-1370507
  5. So sollte es dann nach der Modifikation aussehen. Der Steckjumper brückt den Kontakt Mitte mit Kontakt in Richtung Gehäuseseite, der weiße Draht auf Jumper 2 ist durchtrennt und eine Brücke auf Jumper 3 eingelötet.
  6. Deckel wieder zu schrauben, ggf. vorher den Lautsprecherstecker wieder einstecken, falls dieser gelöst wurde – FERTIG.
    Nun stehen 940 Kanäle in den Bänder A-J zur Verfügung, welche mit der Taste F durchgeschaltet werden können. Ausserdem das UK Band (umschaltbar mit der AM/FM Taste) und die Sendeleistung beträgt nun 20 Watt auf FM und ca. 6-8 Watt AM.

Achtung:
Handeln auf eigene Gefahr!
Mit dieser Modifikation erlischt die Betriebserlaubnis des CB-Funkgerätes.
Bitte rechtliche Vorschriften beachten.

Woche #1 ist rum

Heute vor einer Woche habe ich mit dem 365 Tage Foto auf meinem Blog gestartet. Ich habe bemerkt, das es erst recht im November sehr schwer ist jeden Tag ein Foto zu machen und zu posten.

Egal, weiter gehts! Foto Ideen habe ich mir überlegt, im Internet raus gesucht und notiert. Und es sind ja nur noch 51 Wochen 😉

Hier das Foto für heute
Wald-1240304Schwarz/Weiß, dunkel, trüb…November halt 😉

Digitales Feeling, aber dennoch analog fotografieren

Von meinem Papa habe ich vor ein paar Jahren seine alte Pentax ME Super SLR und eine kleine Minox 35 GT-E geschenkt bekommen.
Ab und zu fotografiere ich damit und generell interessiert mich die Analogfotografie auch sehr. Gerade High-ISO Schwarz/Weiß Film wie der Ilford Delta 3200 oder Kodak T-Max 3000 mag ich.
Zu meinem Bedauern fehlt mir oft die Geduld, die man bei der Analogfotografie braucht bis man das fertige Bild in den Händen halten kann.

Die Pentax, sowie die Minox Kamera haben beide keinen Autofokus. Nicht so tragisch. Der Schnittbildsucher der Pentax funktioniert sehr gut und mit der Minox Kamera fotografiere ich eh meisten auf Blende 8 und nutze die Hyperfokaldistanz zum fokusieren.

Um aber etwas mehr Digitalkamera Feeling zu bekommen, aber trotzdem auf Film fotografieren zu können habe ich mir eine Canon EOS 5 (ohne D) gekauft.
Die Kamera ist eine semi-professionelle Spiegelreflexkamera aus den letzten Jahren der Analog Ära. Gebaut wurde die EOS 5 von 1992 bis 1998 und hat fast alles, was eine heutige 5-10 Jahre alte DSLR auch hat. Natürlich ist Autofokus und Belichtungsmessung vorhanden. Neben der Programmautomatik sind die Semiautomatik AV und TV zur Blenden- oder Zeitvorwahl oder der komplett manuelle Modus wählbar.

Dazu kommt die Möglichkeit normale Canon EF-Bajonett Objektive verwenden zu können.
Leider konnte ich noch keine Fotos mit der Canon ESO 5 machen. Dooferweise hatte ich nicht daran gedacht eine passende Batterie (Amazon) zu besorgen. Diese sollte morgen bei mir eintreffen. Dann muss ich mich nur noch für einen der drei Filme entscheiden, welche ich letzte Woche bei Macodirekt bestellt habe.
Zur Auswahl steht der JCH Streetpan 400, ein Kodak Tri-X 400 sowie der Kodak Tmax 3200.
Canon EOS 5_1280px-1240318

Über meine Erfahrungen mit der analogen SLR Kamera werde ich hier sicherlich berichten und hoffentlich in ein paar Tagen/Wochen das ein oder andere tolle Foto zeigen können.

Grüße
Norman

Sigma 60mm f2.8 an MFT, bzw. es wird einfach zu schnell dunkel

Bis ich heute dazu kam ein Foto zu machen, war es draußen schon fast dunkel.
Ich muss mal versuchen die Mittagspause zu nutzen um fotografisch gesehen kreativ zu werden.

Daher heute wieder nur ein Baum 🙂
Baum-1240311_1280.jpg

Das Foto habe ich mit der Pansonic Lumix GX7 und dem Sigma 60mm 2.8 Objektiv bei ISO6400, 1/100 Verschlusszeit und Blende 2.8 gemacht.
In der 100% Ansicht ist zwar Rauschen zu erkennen, aber für die Webausgabe mit 1280px an der langen Kante vollkommen in Ordnung.

Zum Objektiv:

Ich habe mir das Sigma 60mm 2.8 gekauft, da mir das Olympus 45mm 1.8 etwas zu kurz in der Brennweite und das 75mm 1.8 zu teuer und zu groß war.
Seit knapp 2 Monate fotografiere ich nun schon mit dem Objektiv, aber so richtig zufrieden bin ich nicht. Was mich am meisten stört, ist das Klappern im ausgeschalteten Zustand. Gerade wenn ich mit Luca draußen unterwegs bin, hängt die Kamera um meinen Hals. Das Objektiv hört sich dann an, wie eine Blechdose gefüllt mit Murmeln.
Von der Bildqualität bin ich aber doch sehr zufrieden. Durch den kleinen MFT Sensor ist die Tiefenschärfe zwar größer als bei dem Oly 75mm mit Blende 1.8, aber dafür kostet das Sigma weniger als die Hälfe (ich habe es bei Ebay Kleinanzeigen für 130,- € gekauft) und ist nicht mal halb so groß.

Grüße
Norman

Hallo, ich bin Luca

Heute schreibt nicht mein Herrchen, sondern ich, Luca.
Ich bin im April 10 Jahre alt geworden und eine Rhodesian Ridgeback Hündin.

Seit meiner 9 Lebenswochen wohne ich schon bei meinem Herrchen und begleite ihn fast überall hin mit.

Ich glaube seine meisten Fotos hat er bisher von mir gemacht und ich bin auch der Grund warum er 2010 seine erste richtige Kamera gekauft hat. Sie war groß und schwarz und Nikon D3000 stand vorne drauf.

Wie ich aussehe?
Hier ein Foto von mir 🙂
Schon etwas grau um die Schnauze aber als Hunde Oma bleibt das nun mal nicht aus.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wau
Luca

Kamera Ausrüstung und Equipment

Mit welcher Kamera mache ich eigentlich meine Fotos?

Vor knapp einem Jahr habe ich meine erste Hochzeit fotografiert. Damals noch mit Nikon APS-C Bodies und für unterwegs, wenn es kompakt sein sollte eine Sony Alpha 5100.

Mittlerweile bin ich bei Canon Vollformat und dem MFT System von Panasonic angekommen.
Ich denke das wird auch erst mal so bleiben, bis Canons neues R-System bezahlbar wird 😉

Aber genug geschrieben, hier mein erstes Foto:

Ich dachte es wäre interessant zu sehen mit welcher Ausrüstung ich diesen 365 Tage Fotoblog begonnen habe und ob sich in einem Jahr etwas verändern wird.

Viele Grüße von einem verregneten Samstag Nachmittag

Norman

Midland Dualmike – CB-Funk im Zeitalter von Smartphone & Co.

Midland präsentiert heute morgen auf der European Truck Tour sein neustes Produkt. Das Dualmike. Viel ist noch nicht bekannt und die Spekulationen im Internet sind groß.
Die Rede war noch bis vor ein paar Tagen, das es ein Bluetooth Mikrofon mit Sprach- und Textfunktion wäre.
Heute hat Simonthewizard auf seinem Blog und Youtubekanal aber folgendes Video gepostet:

Zu sehen ist eine VOIP (Voice Over IP) App von Midland.
Genannt Midland CBTalk (gibts seit Anfang September im Google Play Store sowie im Appstore von Apple kostenlos zum Download)
Die Oberfläche erinnert irgendwie an Virtual CB-Funk, bzw. an die App Zello.

Ich habe mir die App heute auch mal runter geladen und es sieht so aus, als ob durch das Dualmike man eine Art Virtuelles CB-Funkgerät hat. Ob und wie man Hardware in Form eines richtigen CB-Funkgerätes anschließen/verbinden kann sieht man noch nicht. Aber in der Benutzeroberfläche kann jedenfalls zwischen CB und APP hin und hergeschalten werden.

Im Moment sind im deutschen Kanal noch nicht viele Nutzer „online/auf Band“. Hoffe das wird sich die kommenden Tage noch ändern. Jedenfalls ist die Audioqualität sehr gut und trotz kleiner Kinderkrankheiten (App hängt manchmal, wenn das Smartphone im Standby ist) läuft alles sehr gut und ist intuitiv zu bedienen.

Neben Gruppen (nach Länder sortiert, Italien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, etc.) kann man auch in einen Modus mit 40 Kanälen schalten. Dort lässt sich über einen Squelch Regler die Reichweite von 1 für 1km bis 30 für 30km einstellen.
Das wäre eine schöne Option zum normalen Funkgerät, sollte sich das Midland Konzept durchsetzen.

Wenn die Verbindung zwischen App und (richtigen) CB-Funkgerät gut gelöst ist, kann man das als Alternative zu Teamspeak und FRN Gateways betrachten.

Ich jedenfalls bin gespannt, was morgen nun endlich vorgestellt wird und hoffe, daß das Midland Dualmike bald beim Händler seines Vertrauens verfügbar sein wird.

Solange kann man mit der CBTalk App ja schonmal reinhören und erste QSOs per Smartphone machen.

In diesem Sinne – 73 de Tornado

Neue Blog-Serie: CB-Funkgerät Inbetriebnahme und die Einstellung der Stehwelle (Teil 2)

So, nachdem nun das Funkgerät samt Zubehör gekauft, bzw. vom Paketservice geliefert wurde geht es los mit der Inbetriebnahme.

Je nachdem was für ein Funkgerät du bestellt hast und wo du es verwenden möchtest, sind die Vorbereitungen natürlich unterschiedlich.
Da ich nicht alle möglichen Einbau-/Montagemöglichkeiten hier beschreiben will und kann, gehe ich davon aus, das dein Funkgerät mittlerweile mit der Stromversorgung verbunden und die Antenne ebenfalls montiert ist (Stationsantenne auf einem Mast, die Mobilantenne auf dem passenden Fuß, bzw. die Magnetfußantenne wurde möglichst Mittig auf dem Autodach angebracht).

Jetzt geht es erst mal an das Anpassen der Antenne an die Sendefrequenz:

Das Funkgerät sendet von 26,565MHz bis 27,405MHz. Das ist eine Bandbreite von 0,840MHz (das sind 840kHz). Also die niedrigste und die höchste Frequenz im CB-Funk Bereich liegen 840kHz auseinander.

Bestimmt hat der ein oder andere auch schon mal vom 11m Band gehört, wenn von CB-Funk gesprochen wurde.
Dies kommt davon, das sich Funk in Wellen ausbreitet, daher auch Funkwellen. Die Frequenzen vom CB-Funk liegen daher im 11m Band.

Genauer gesagt zwischen 10,947m und 11,293m. Die Mitte ist also ungefähr 11m.
Und genau auf diese Wellenlänge muss unsere CB-Funk Antenne eingestellt werden.
Da gängige Antennen nicht die volle Wellenlänge lang sind, sondern ein vielfaches davon, also 1/4 der Wellenlänge, 1/2 oder 5/8 sind die Antennenlängen entsprechend umzurechnen. Eine 1/2 lambda (lambda= Wellenlänge) Antenne ist im Idealfall 5,5m lang. Eine 1/4lambda Antenne 2,75m und eine 5/8 wäre dann 6,875m lang.

In der Praxis weichen die optimalen Längen natürlich etwas von den rechnerischen Längen ab.
Dies hat mit der Umgebung (Autodach, Antennenmast, etc.) rund um die Antenne, das Antennenmaterial und auch mit der Bauform zu tun.

Diese Abweichungen lassen sich am einfachsten durch die Anpassung der Länge einstellen. Um die Anpassung sichtbar machen zu können verwendet man ein SWR-Meter, welches zwischen Funkgerät und Antenne angeschlossen wird und so die Stehwelle (=Anpassung der Antenne zur Sendefrequenz) abgelesen werden kann.
Wie die Stehwelle eingestellt wird erfahrt ihr in der Anleitung zur Antenne.
Im Falle einer DV27 Mobilantenne wird die Stehwelle über die Länge eingestellt. Am Strahler befindet sich oben ein kleiner Stift. Dieser läßt sich im Strahler rein und raus schieben.

Ist also die Stehwelle auf der Frequenz 26,565MHz (Kanal 41) besser als auf Kanal 27,405MHz (Kanal 40) so ist die Antenne zu lang um im gesamten CB-Funkbereich betrieben werden zu können. Je nachdem wie schlecht die Stehwelle ist, muss der Einstellstift etwas eingeschoben werden (in 5-10mm Schritte) bis die Stehwelle auf Kanal 40 und 41 annähernd gleich ist.
Zur Kontrolle misst man auf Kanal 3 nochmal die Stehwelle. Dort müsste die Stehwelle am besten sein. Im Idealfall wäre das 1:1, also kein Ausschlag auf der SWR-Meter Anzeige.
Alles unter 1:2 ist okay und schadet nicht dem Funkgerät. Eine Stehwelle schlechter als 1:2 kann das Funkgerät beschädigen, da „Sendeleistung“ welche vom Funkgerät ausgestrahlt wurde, wieder zurück in das Funkgerät laufen und dadurch die Sendeendstufe zerstören kann.
Wie das mit dem Einstellen der Stehwelle genau funktioniert, erkläre ich in diesem Video:

Weiter geht es mit dem ersten QSO und wann/wo etwas auf CB-Funk los ist.
Bis dahin – schönes Wochenende und viel Spaß beim gemeinsamen Hobby 🙂

Neue Blog-Serie: Erfolgreicher Einstieg in den CB-Funk (Teil 1)

    • Kannst du mir Tipps zum TCB-Funkgeräte Kauf geben?
    • Wie starte ich mit CB-Funk?
    • Gibt es Info-Seiten zum Einstieg in den CB-Funk?
  • Solche und viele ähnliche Fragen erreichen mich in letzter Zeit über Youtube, diesen Blog und teilweise auch über Facebook.
  • Nicht nur durch die deutsche Prepper-Szene haben in den vergangenen Monaten viele Neueinsteiger den Weg zum CB-Funk gefunden.
    Um nun den Einstieg so einfach wie möglich zu machen und viele an mich gestellte Fragen zu beantworten, habe ich mich dazu entschieden eine kleine Serie in meinem Blog zu verfassen, die sich mit dem Thema „Erfolgreicher Einstieg in den CB-Funk“ beschäftigt.
  • Erst einmal etwas Geschichte:
  • Der CB-Funk (engl. citizens band radio) ist eine Jedermannfunkanwendung, ein kostenfrei nutzbarer Sprech- und Datenfunk, dem ein Frequenzband um 27 MHz (11-Meter-Band) zugewiesen ist. Der dem CB-Funk zugeteilte Frequenzbereich liegt am oberen Ende der Kurzwelle und reicht in Deutschland von 26,565 MHz bis 27,405 MHz (80 Kanäle), europaweit von 26,965 MHz bis 27,405 MHz (40 Kanäle).
    (Quelle Wikipedia.de)
  • 1975 wurde der CB-Funk in (West-) Deutschland frei gegeben. Zunächst nur auf 12 Kanäle AM (Amplitudenmodulation) und 0,5 Watt Sendeleistung. Später kam dann FM (Frequenzmodulation) und die schrittweise Erweiterung der Kanäle hinzu.
  • Mittlerweile sind Geräte mit 80 FM-, 40 AM- und 40- SSB Kanäle zugelassen. Die Sendeleistung ist auf 4 Watt für FM und AM, sowie 12 Watt SSB erlaubt.
  • Wer noch mehr über die verschiedenen Modulationsarten sowie noch ausführlicher etwas zur Geschichte des CB-Funk lesen will, findet auf Wikipedia die entsprechenden Beiträge.
    Erster Schritt: Die Wahl des richtigen Funkgerätes

Grundsätzlich gibt es drei Arten von Funkgeräten:

    • Heimstation zum Betrieb direkt an der 230V Steckdose (mittlerweile selten geworden)
    • Mobilfunkgerät zum Betrieb an der Kfz Board Spannung, bzw. von zu Hause an einem DC-Netzteil (12-13,8V).
    • Handfunkgerät zum Betrieb mit Akkus oder Batterien, tragbar ohne externe Stromversorgung.
  • Da es auf dem Markt so gut wie keine Heimstationsgeräte mehr gibt, schauen wir nur auf die Mobil- und Handfunkgeräte.
  • Mobilfunkgeräte, wie die Albrecht AE6110, Stabo XM3003, Team, Expert, etc. sind grundsätzlich für den Einbau in ein Auto, oder LKW gedacht. Durch die kleine Bauform findet sich selbst in modernen Autos ein Platz zur Montage im Armaturenbrett. Hat man einen Din Schacht frei (z.B. eine Ablage unterhalb des Radios) gibt es passende Din-Halter um das Funkgerät in einem freien Schacht zu montieren.
  • Möchte man das Mobilfunkgerät von zu Hause betreiben, ist eine Spannungsversorgung von 12-13,8V nötig.
    Dazu gibt es im Fachhandel passende Netzteile, die die Spannung aus der Steckdose von 230V Wechelspannung (AC) in 13,8V Gleichspannung (DC) umwandeln. Alternativ kann man eine 12V Autobatterie, oder Blei-Gel Akku für zu Hause verwenden, muss diesen aber mit einem passenden Ladegerät von Zeit zu Zeit nachladen.
  • Handfunkgeräte sind für den Betrieb unterwegs (portabel genannt) gedacht. Fast wie ein Smartphone kann man das Gerät handlich in der Jackentasche oder am Hosengürtel tragen. Eingeschränkt wird man nur durch die Antenne, welche im CB-Funk Bereich im Idealfall 5,5m lang ist und durch elektronische Verkürzung auf eine Länge von 20-30cm bei Handunkgeräten geschrumpft wird.
    Großer Nachteil dieser kurzen Antennen an Handfunkgeräten ist die geringe Reichweite. Mit einer original CB-Hanfunkgeräte Antenne lassen sich im Idealfall 2-3km überbrücken. In der Realität häufig weniger.
  • Daher ist meine Kaufempfehlung eindeutig das Mobilfunkgerät!
    Von zu Hause aus mit Netzteil und Stationsantenne oder im Auto am Boardnetz angeschlossen lassen sich mit Magnetfußantenne, bzw. fest eingebauten Antennenfuß auf dem Autodach sehr gute Reichweiten (je nach Standort) erzielen.
  • Als Einstieg eignet sich z.B. die Albrecht AE6110 sehr gut. Aber auch von CRT gibt es gute Funkgeräte in der Preisklasse um die 50-60€.
  • Waren vor 10-15 Jahren die Funkgeräte noch recht teuer (150€ und mehr) und auch nur von den renommierten Marken President, Albrecht, Stabo und vielleicht noch Team zu haben, kamen in den letzten Jahren viele neue Firmen hinzu, die die Preise fallen ließen.
  • Einkaufsliste Heimstation:Albrecht AE6110: 55,45€ (Amazon Link*: https://amzn.to/2qIeKrv)
    • Team Eco050 Stationsantenne: 45,00€ (Amazon Link*: https://amzn.to/2EXE7dn)
    • 10m RG58 Kabel mit PL Stecker: 14,90€ (Amazon Link*: https://amzn.to/2J8SX39)
    • Stahl-Steck-Mast für Antenne (je höher die Antenne umso besser): ab 25€ (im Obi nach Sat-Antennen Zubehör fragen)
    • Netzteil zum Betrieb eines Mobilfunkgerätes von zu Hause: 42,00€
      (Amazon Link*: https://amzn.to/2qIKXOK)
    • SWR-Meter zum Abgleich der Antenne auf die Sendefrequenz Team SWR1180A: 18,90€ (Amazon Link*: https://amzn.to/2qKpZ1E)
  • Gesamt: 201,25€
  • Einkaufsliste Mobilstation (Kfz-Einbau):
  • Gesamt: 109,25€
  • Im Gegenteil zur Heimstation spart man durch den Wegfall von Kabel zwischen Antenne und Funkgerät sowie dem Antennenmast fast 100€.
  • Zweiter Vorteil zum Einbau im Kfz ist, das man sich auf einen hohen Berg, oder eine Anhöhe stellen kann und von dort Funkbetrieb machen kann. Dadurch erhöht man seine Reichweite enorm und nicht jeder wohnt auf einem freien und hohen Berg und kann dort seine Stationsantenne auf 10m Antennemast aufbauen.
  • Handfunkgeräte:
  • Um dieses Thema auch etwas Aufmerksamkeit zu widmen hier kurz die Vor- und Nachteile der auf dem Markt verfügbaren Handfunkgeräten:
  • Vorteile
    • Handlich und kompakt
    • Es wird keine Zusätzliche Spannungsversorgung benötigt, da diese durch den eingelegten Akku, bzw. Akkupack gewährleistet wird
    • Antenne ist direkt am Gerät montiert (keine zusätzliche Antenne nötig)
  • Nachteile
    • Der Vorteil einer Antenne am Gerät, ist ebenfalls auch ein Nachteil. Der Grund dafür ist, das diese Antennen meistens mechanisch so verkürzt sind, das der Wirkungsgrad und die damit verbundene Entfernung sehr gering ist. Daher nutzen viele ihre Handfunkgeräte mit ausziehbaren Teleskopantennen oder mit Drahtantennen, welche an einem Baum oder Mast in die Höhe gebracht werden. Dadurch ist das Handfunkgerät aber auch nicht mehr handlicher und kompakter als ein kleines Mobilgerät mit Blei Gel Akku (bezogen auf „stationären Portabelbetrieb“. Also zu Fuß auf einen Berg und von da etwas Funkbetrieb gemacht).
    • Bedienung ist oft durch die kleinen Tasten und Doppelbelegungen der Tasten umständlich.
    • Handfunkgeräte sind teurer als Mobilfunkgeräte
  • Trotzdem gibt es gute Handfunkgeräte auf dem Markt und irgendwo haben sie auch ihre Daseinsberechtigung.
  • Zu empfehlen wäre u.A. die Alan 42 Multi für 116,99€ (Amazon Link*: https://amzn.to/2J7B7gW)
    Das Gerät ist seit vielen Jahren auf dem Markt erhältlich und für etwas mehr als 100€ sind zwei Akku-Gehäuse welche mit normalen AA Batterien oder Akkus betrieben werden kann dabei. Ausserdem ist ein KfZ-Adapter dabei um die Spannungsversorgung über den Zigarettenanzünder zu beziehen. An dem Adapter befindet sich zusätzlich ein PL Anschluss um eine externe Antenne anschließen zu können.
  • Moderner und noch kompakter gebaut ist die Stabo XH6009e für 122,00€
    (Amazon Link*: https://amzn.to/2qI7zyJ)
    Im Gegenteil zur Alan kann man hier nur den LiPo Akku zum portabel Betrieb verwenden. Akku-Gehäuse mit AA-Batterien gibt es nicht. Genauso muss ein Kfz-Adapter extra dazu gekauft werden. Dafür ist die Stabo aber etwas kleiner als die Alan.
  • Die aufgelisteten Funkgeräte, Antennen und Zubehör sind NUR Beispiele von mir. Heutzutage merkt man kaum noch einen Unterschied, ob man ein Albrecht, ein Team, ein CRT oder irgend ein anderes aktuelles Funkgerät verwendet.
    Um sich eine Übersicht der auf dem Markt verfügbaren Geräte zu verschaffen schaut am besten mal auf den folgenden Internet Shops vorbei:
  • www.bensons-funktechnik.de
    www.pmr-funkgeraete.de
    www.funkkeller-weissach.de
    www.diesnerfunk.deEinsteigern empfehle ich dringend nicht einfach etwas zu bestellen, sondern telefonisch Kontakt mit den Shopbetreibern aufzunehmen.
    Schildert eure Situation und sagt was ihr vor habt. Ob ihr das Funkgerät ins Auto einbauen wollt, oder von zu Hause aus funken wollt.
    Ich habe mit allen vier Onlineshops sehr gute Erfahrung gemacht und sicherlich bekommt ihr dort auch die passende Beratung und ein Paket nach euren Wünschen zusammen gestellt.
  • Noch etwas zum Abschluss des ersten Teils meiner Einsteiger-Blog-Serie:
  • Achtung: Finger weg von gebrauchten, teilweise alten Geräten aus Ebay & Co.
  • Oft finden sich bei ebay vermeintliche Schnäppchen und da wird ein 5-10 Jahre altes Funkgerät in guten Zustand für 15-20€ angeboten.
    In Zeiten, wo ein CB-Funkgerät für um die 50€ vom Fachhändler zu bekommen ist, rate ich jedem davon ab, gebrauchte CB-Funkgeräte zu kaufen.
    Groß in Mode war/und ist heute noch an den Geräten selber rum zuschrauben. So kann man mit einem Schraubendreher und einer kleinen Anleitung aus dem Internet locker leicht aus 4 Watt Sendeleistung 8 machen, oder die verfügbaren Kanäle von 80, bzw. 40 auf 400 erweitern.
    Oftmals sitzen Laien mit Schraubendreher und Lötkolben vor den Geräten und modifizieren diese um. Dabei kommt es nicht selten vor, das etwas kaputt geht, oder das komplette Funkgerät verstellt wird und anschließend der Empfang schlechter wurde oder man selber kaum noch zu hören ist. Hat man dann das Pech solch ein Funkgerät vermeidlich günstig gebraucht gekauft zu haben ist der Frust schnell vorprogrammiert, wenn man als Einsteiger mit einem vermurksten Funkgerät nicht gehört wird, oder selber nichts hört.
  • Daher meine Empfehlung: Gebt 20-30€ mehr aus und kauft vom Fachhändler, statt die alten Kisten bei ebay zu ersteigern.
  • Weiter geht es mit dem Aufbau der Station und dem ersten Gespräch mit anderen Funkstationen – stay tuned 🙂
  • Disclaimer: Mit * gekennzeichnete Links, sind Affiliate-/Werbelinks zum Amazon Partnerprogramm.